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News

Urteil gegen Meta und YouTube: fahrlässig gehandelt

Ein Gericht in Los Angeles kam zum Schluss, dass Meta und YouTube fahrlässig handelten und Nutzende ungenügend über Suchtrisiken informierten. Es wird als wegweisendes Urteil beschrieben. Das Verfahren gilt als Präzedenzfall in der US-Rechtsgeschichte. Digital-Fachanwalt Christian Solmecke spricht von einem «echten Paukenschlag für die gesamte Social-Media-Branche». Entscheidend sei der juristische Ansatz der Klägerseite.

SuchtMagazin zum Thema: Suchtfachpersonen im Fokus

Die aktuelle Ausgabe 1/2026 rückt Suchtfachpersonen ins Zentrum und macht sichtbar, was sie trägt – aber auch was sie belastet: Die Beiträge zeigen, wie sich Suchtfachpersonen zwischen sinnstiftender Beziehungsarbeit und zunehmender Belastung bewegen: «nah am Menschen», im Spannungsfeld von Nähe und Distanz und mit hoher emotionaler Beanspruchung. Ergänzend greift das Heft weitere aktuelle Themen auf – darunter stigmafreie Sprache, KI in Beratungsprozessen und ethische Spannungsfelder.

Bündnis aus Fachorganisationen fordert besseren Schutz der Bevölkerung vor Schäden durch Alkohol

In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Konsum von reinem Alkohol bei etwa 10,6 Litern pro Jahr. Das hat verheerende Folgen für die gesamte Gesellschaft, warnen Expert:innen aus 25 Fachorganisation unter Federführung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in einem jetzt veröffentlichten Positionspapier. Alkohol verursacht nicht nur zahlreiche Krankheiten, sondern auch enorm hohe gesellschaftliche und soziale Kosten: Rund 57 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten entstehen. Die Fachleute fordern daher, flächendeckend präventive Gesundheitsangebote neben der medizinischen und psychosozialen Versorgung zu etablieren.

Wenn Gaming und Online-Pornografie problematisch werden

Ein ausführlicher Fachartikel zeigt, wann exzessives Gaming und problematische Online‑Pornografienutzung behandlungsrelevant werden. Er beschreibt Risikofaktoren, die diagnostische Einordnung (ICD‑11) und leitet ab, wie diese in der abstinenzorientierten Therapie berücksichtigt werden können. Problematische Nutzungsformen sind häufig mit psychischen Vulnerabilitäten wie Impulsivität, emotionaler Dysregulation oder belastenden Kindheitserfahrungen verknüpft und müssen deshalb differenziert diagnostisch und therapeutisch eingeordnet werden.

Gleis 3/4: Informations- und Beratungsangebot für junge Menschen in der Stadt Bern

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Belastungen und psychischen Beeinträchtigungen bei Jugendlichen weiter zunehmen. Das Team des Projekts Gleis 3/4 prüft gemeinsam mit diversen Partner:innen, ob der Aufbau einer niederschwelligen Anlaufstelle ohne lange Wartezeiten im Zentrum von Bern für 12- bis 25-jährige Menschen aus der Region einem Bedarf entspricht.

Studie Ketamin: Vom Medikament zur illegalen Ware

Ketamin, das ausserhalb der EU legal zur Herstellung von Arzneimitteln produziert wird, gelangt laut einem von der EU-Drogenagentur (EUDA) veröffentlichten Bericht zunehmend auf den illegalen Drogenmarkt Europas. Die Studie „Ketamin in Europa“ liefert erstmals ein umfassendes, länderübergreifendes Lagebild darüber, wie organisierte kriminelle Netzwerke legale pharmazeutische Lieferketten in Europa ausnutzen und welche Auswirkungen dies auf die öffentliche Gesundheit und die Strafverfolgung haben kann.

Agenda

Olten Weiterbildung

Fachseminar: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft

Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW

Dauer: 15 - 15. April 2026

Online Weiterbildung

Infoanlass: CAS Altersarbeit als soziales Feld

Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW

Dauer CAS: 28. August 2026 - 14. Mai 2027

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